Wie gefährlich ist Elektrosmog?
Die Angst vor elektromagnetischen Feldern, auch kurz und prägnant Elektrosmog genannt, wird unter der westlichen Bevölkerung, in deren Haushalten es von elektronischen Geräten nur so wimmelt, immer stärker. Angeblich soll Elektrosmog gesundheitsschädigende Auswirkungen auf den Menschen haben, er soll etwa zu Schlafstörungen und Kopfschmerzen führen. Besonders kritische Stimmen sprechen sogar von einer Erhöhung des Krebsrisikos. All diese Folgen können weder bewiesen noch widerlegt werden, doch kann zumindest eines auf keinen Fall schaden, auch wenn es nicht sicher ist, ob es überhaupt positive Auswirkungen auf die Gesundheit hat: Eine bestmögliche Reduktion des Elektrosmogs. Auch viele Babyphones, insbesondere digitale Geräte, die mit der DECT-Technologie arbeiten, sollen viel Elektrosmog produzieren. Mit einigen Maßnahmen können Eltern dafür sorgen, dass ihr Babyphone möglichst wenig strahlt.
Die Platzierung des Babyphones: Möglichst weit weg vom Kopf des Kindes
Am besten kann ein Baby geschützt werden, wenn das Babyphone möglichst weit, aber mindestens einen bis zwei Meter weg von seinem Kopf aufgestellt wird, denn je größer der Abstand, umso geringer wird die Elektrosmog-Belastung.
Babyphone und Reichweitenkontrolle ausschalten
Wenn das Babyphone gerade nicht gebraucht wird, sollte es ausgeschaltet werden. Ebenso verhält es sich mit der Reichweitenkontrolle: Wenn Eltern sich sicher sind, dass die beiden Babyphone-Teile sich in gegenseitiger Reichweite befinden, etwa dann, wenn sie sich im Wohnzimmer befinden und dort auch bleiben, ist es ratsam, die Reichweitenkontrolle auszuschalten. Leider ist dies nicht bei jedem Babyphone möglich, doch Eltern, die besonderen Wert auf Strahlungsarmut legen, sollten beim Kauf ihres Babyphones unbedingt darauf achten, dass eine Deaktivierung seiner Reichweitenkontrolle möglich ist.
Elektrosmog-Belastung von Babyphones im Vergleich zu anderen Geräten
Im Vergleich zu anderen Elektrogegenständen des täglichen Gebrauchs, etwa Mobiltelefonen, sind auch digitale Babyphones, die mit der DECT-Technologie funktionieren, strahlungsarm. Für unterschiedliche Geräte gibt es unterschiedliche Grenzwerte, und abgesehen davon, dass er bei Babyphones nur ein Viertel des Grenzwertes von Handys beträgt, erreichen die meisten der Babyphones nicht mehr als 6 % des Grenzwertes. Ob sich Eltern jedoch auf diese Grenzwerte verlassen, liegt in ihrem eigenen Ermessen.
Falsche Sicherheit: Ist auf ein Babyphone Verlass?
Immer wieder hören und lesen Eltern negative Erfahrungsberichte mit Babyphones. Dass sie erst reagieren, wenn das Baby schon laut schreit oder gar ausfallen und überhaupt keine Signale mehr übertragen. Deswegen machen sich viele Eltern trotz Babyphone Sorgen und befürchten eine noch größere Gefahr für das Baby, weil sie sich fälschlicherweise auf das Babyphone verlassen und den Babyschlaf nicht kontrollieren. Diesen Fehler sollten Eltern natürlich nicht machen. Schläft ein Baby ungewöhnlich lange durch, sollte zur Vergewisserung, dass alles in Ordnung ist, auf jeden Fall ein Blick ins Babyzimmer erfolgen.
Doch generell tendieren viele insbesondere junge und unerfahrene Eltern dazu, sich zu viele Sorgen zu machen. Wenn sie erfahrungsgemäß wissen, dass ihr Babyphone funktioniert, gibt es keinen Grund, angespannt zu sein und sich keine Erholung zu gönnen, denn während ein Baby schläft, ist es nicht notwendig, ständig bei ihm zu sein.
Wer ein nachweislich zuverlässiges Babyphone mit ausreichender Reichweite und dazu ein Baby hat, das nachts bereits durchschläft, darf auch ruhig abends seinen Nachbarn einen Besuch abstatten. Die Reichweite sollte dabei jedoch unbedingt kontrolliert werden.